BASF hat gestern seinen neu errichteten Verbundstandort in Zhanjiang im Süden Chinas feierlich eingeweiht (Bild). Mit einer Fläche von rund vier Quadratkilometern ist er mehr als ein Großprojekt der BASF im Wachstumsmarkt China. „Zhanjiang zeigt, wie die Zukunft der Chemie aussieht: effizient, digital und von Anfang an bewusst nachhaltig", so Dr. Markus Kamieth, Vorstandsvorsitzender von BASF. Zhanjiang ist BASFs siebter Verbundstandort weltweit und der drittgrößte nach Ludwigshafen und Antwerpen. Auf dem riesigen Gelände produzieren über 2.000 Mitarbeitende ein diversifiziertes Portfolio aus Basis-, Zwischen- und Spezialchemikalien für zahlreiche Industrien in den Bereichen Transport, Konsumgüter, Elektronik, Haushalt und Körperpflege. Durch Verbundintegration, innovative Prozesse und den Einsatz erneuerbarer Energien kann der Standort seine CO2-Emissionen deutlich senken. Die Stromversorgung erfolgt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Der Großteil der Produkte wird direkt für Kunden in China hergestellt und folgt dem globalen „local-for-local“-Ansatz von BASF.
Fazit: Mit dem Verbundstandort in Zhanjiang geht BASF in Richtung Zukunft. Nicht nur, weil China der wichtigste Chemiemarkt der Welt ist. Etwa die Hälfte der globalen Produktion kommt schon jetzt aus der Volksrepublik – der Anteil steigt stetig. Wer daran nicht partizipiert, verliert global an Bedeutung. Deshalb ist es für BASF so wichtig, eine große Produktionsstätte direkt vor Ort zu haben. Auch wenn das Marktumfeld in China über die letzten Jahre hinweg herausfordernder geworden ist, geht die Geschäftsführung davon aus, dass der neue China-Standort bis 2030 einen Ergebnisbeitrag von 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro einfahren wird.