Von einer Beinahe-Insolvenz 1997 über das ausgelachte iPhone bis zum heutigen Billionen-Konzern: Heute, am 01. April, wird Apple 50 Jahre alt. Und das ist kein April-Scherz. Seit 1995 gibt es mindestens 71 Einträge mit Prognosen von Analysten, Journalisten und Tech-Größen, die das Ende von Apple prophezeiten. Jedes Mal lagen sie falsch. Apple ist heute größer und stärker denn je. Doch wie begann eigentlich alles? Am 01. April 1976 gründeten Steve Wozniak, sein Kumpel Steve Jobs und Ronald Wayne das Unternehmen, das die Tech-Welt verändern sollte: Apple. Als Familienvater ist Wayne das Risiko eines Startups allerdings zu groß, weshalb er seinen zehnprozentigen Anteil wenige Tage später wieder zurückgibt. Es blieben die beiden Steves. Wozniak ist der Architekt und Baumeister des ersten Apple-Produkts, während Jobs die großen Visionen vorschwebten. Wozniak, liebevoll "Woz" genannt, lötete wochenlang mehrere Nächte Komponenten auf Leiterplatten, bis sich der Erfolg einstellte. In den 1980ern kam mit dem Macintosh der erste große Durchbruch, in den 1990ern der Absturz. Windows 95 überrollte den Markt, Apples Produktpalette war ein Chaos aus überlappenden Modellen. Das Unternehmen verlor in zwei Jahren fast zwei Milliarden Dollar. 1997 war Apple nur wenige Monate von der Insolvenz entfernt. Doch mit der Vision von Steve Jobs und vor allem der Einführung des iPhones im Jahr 2007 fand Apple zu alter Stärke zurück und ist heute eines der wertvollsten Unternehmen der Welt.
Fazit: Wer so eine Erfolgsgeschichte vorweisen kann, der darf auch ausgelassen feiern. Und das hat Apple auf jeden Fall vor. Zum 50-jährigen Jubiläum hat Apple eine weltweite Feier inszeniert: Alicia Keys spielt in New York, Mumford & Sons in London, das Sydney Opera House wird mit iPad-Kunst beleuchtet und heute Abend tritt Paul McCartney im Apple Park in Cupertino auf. Also viel Spaß beim Feiern und auf die nächsten 50 Jahre!