Werte-Krise 30.04.2026
Die Welt befindet sich in der Krise. Nicht in der einen großen Krise, wie zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise 1929, der Finanzkrise 2009 oder der Corona-Krise. Wir befinden uns vielmehr in einem bunten Mix aus vielen kleinen Krisen:
Russland sieht sich vom Westen bedroht – und bedroht ihn selbst zurück. China fordert die USA als Weltmacht heraus. Der Iran baut an der Atombombe. Trump will das verhindern, notfalls durch „Auslöschung der iranischen Zivilisation“ - Geopolitik in der Krise.
Öl und Gas kommen nicht mehr durch die Straße von Hormus. Die Folge: Energiepreise gehen durch die Decke – Wirtschaft in der Krise. Deutschland scheint einmal mehr stärker betroffen als andere Länder: Die Regierung halbiert ihre ohnehin mickrige Wachstumsprognose. Dem ausgefallenen Herbst der Reformen folgt ein Frühjahr der Reförmchen, mit Tankrabatt und einem April-Scherz: nur noch einmalige Preisanhebung pro Tag an der Zapfsäule. Was soll das bringen? Über die so dringend benötigten echten Reformen wird hingegen weiter gestritten – politische Führung in der Krise.
Auch die Gesellschaft steckt in einer Krise: Menschen demonstrieren für Demokratie und Meinungsvielfalt – und verengen gleichzeitig ihren eigenen Meinungskorridor immer weiter. Toleranz? Ja! Aber bitte nur für die eigene Meinung, ansonsten wird die Brandmauer hochgezogen - notfalls auch quer durch die eigene Familie. Auch Wirtschaft und Wohlstand sind in der Krise: Anstatt zu fragen, wie Deutschland nach 6 Jahren Stagnation – der längsten seit Gründung der Bundesrepublik - wieder auf Wachstumskurs kommt, um Wohlstand für alle zu schaffen, dominieren Verteilungsstreit und Neiddebatte: Sollte man „die Reichen“ nicht stärker zur Kasse bitten? Dass als „reich“ hierzulande gemessen am Spitzensteuersatz bereits jeder ab einem Einkommen von 69.879 Euro gilt, die Steuer- und Abgabenlast die zweithöchste der Welt ist und die obersten 10% der Einkommensbezieher hierzulande 55% der gesamten Einkommensteuer beisteuern, wird da schlicht vergessen – Realitätswahrnehmung und Leistungsprinzip gleichermaßen in der Krise.
Kurzum: Die Menge der kleinen und mittleren Krisen schafft einen bunten Krisen-Cocktail. Über all dem steht etwas Größeres: eine Werte-Krise. Könnte ein Appell zu mehr Eigenverantwortung, Toleranz, Dankbarkeit, Sparsamkeit, Verlässlichkeit also die Lösung für die Krisen dieser Welt sein? Wohl kaum, er würde ungehört verhallen.
Aber warum nicht bei sich selbst anfangen? Mehr langfristiges Denken beim Investieren statt wilder Zockerei auf den Reichtum über Nacht würde so manche Privatpleite verhindern. Mehr Eigeninitiative bei der Altersvorsorge würde die Abhängigkeit von staatlicher Rente reduzieren. Und mehr Offenheit für andere Sichtweisen würde den eigenen Horizont für sonst unentdeckte Investitionschancen erweitern. Fazit: Als Einzelner wird man die Krisen der Welt nicht lösen. Durch wertebasiertes Handeln – Eigeninitiative, Offenheit, Fleiß, langfristiges Denken - kann aber jeder seine eigenen Probleme und kleinen Krisen angehen. Im Bereich Finanzen unterstützt dabei die Börse: durch ihren langfristigen Aufwärtstrend.




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