Bayer kann einen wichtigen Schritt zur Behandlung von Lungenkrebs vermelden. Das neue Krebsmedikament der Deutschen konnte einen doppelten regulatorischen Erfolg erzielen, und zwar gleich in den beiden größten Pharmamärkten der Welt. Sowohl die US-Arzneimittelbehörde FDA als auch die chinesische Behörde CDE haben dem Wirkstoff des neuen Medikaments Sevabertinib den Status einer „Breakthrough Therapy“ zuerkannt. Diese Einstufung gilt für die erste medizinische Behandlung von Patienten mit einer bestimmten Form von fortgeschrittenem Lungenkrebs, der eine sogenannte HER2-Mutation aufweist. Der „Breakthrough Therapy“-Status soll es Unternehmen ermöglichen, die Medikamente schneller zu entwickeln. Ziel ist es, die Behandlung mit diesem vielversprechenden Wirkstoff möglichst schnell umzusetzen. Sevabertinib gehört zur Gruppe der Kinasehemmer. Diese Medikamente blockieren bestimmte Enzyme im Körper, die das Wachstum von Krebszellen fördern können.
Fazit: Rund 56.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr neu an Lungenkrebs. Circa 35.000 sterben daran. Weltweit sind die Zahlen natürlich um ein Vielfaches größer. Mit den erteilten Sonderstatus in den USA und in China kann Bayer jetzt richtig loslegen und sich dem Leid vieler Krebspatienten widmen. Und dabei natürlich auch den ein oder anderen Euro Gewinn einfahren ...