Der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger TSMC ist weiterhin nicht zu stoppen. Das Unternehmen aus Taiwan produziert einen Erfolg nach dem anderen. Treiber ist dabei vor allem das Thema Künstliche Intelligenz. Dank des anhaltenden KI-Booms stieg der Gewinn um 58 Prozent auf rund 572,5 Milliarden Taiwan-Dollar (rund 15,4 Mrd Euro). Der Umsatz kletterte um 35 Prozent auf 1,13 Billionen Taiwan-Dollar. Für 2026 erwartet TSMC einen Umsatzanstieg um über 30 Prozent. Moderne Hochleistungschips tragen inzwischen etwa ein Viertel zum Gesamtumsatz der Taiwanesen bei. TSMC demonstriert dabei weiterhin eine extrem hohe Profitabilität mit einer Bruttomarge von 66 Prozent und einer Nettomarge von über 50 Prozent. Um auch zukünftig ganz vorne mitzuspielen, setzt TSMC ganz klar auf die Technologieführerschaft: Rund 74 % des Umsatzes entfallen auf modernste Fertigungsprozesse unter 7 Nanometern.
Fazit: Das Geschäftsmodell von TSMC als Auftragsfertiger stellt darauf ab, Halbleiter für Kunden zu produzieren. Zu den Kunden gehören Weltfirmen wie etwa AMD, Apple oder Nvidia, teilweise selbst Chip-Hersteller. Um die Mega-Nachfrage nach Hochleistungs-Chips bedienen zu können, baut TSMC seine Produktionskapazitäten weltweit massiv aus. Das Investitionsvolumen soll 2026 um 37 Prozent ansteigen. Auch in Deutschland baut TSMC neue Fertigungskapazitäten auf. Zusammen mit Partnern wie Bosch, Infineon oder NXP wird eine hochmoderne Fabrik in Dresden gebaut. Im Digitalzeitalter sind Chips der essenzielle Baustein nahezu jedes Produktes. Daher dürfte die Erfolgsgeschichte bei TMSC noch lange Zeit weitergehen.