Nur noch wenige Wochen, dann beginnt die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada. Die Voraussetzungen für ein Superevent scheinen gegeben. Es ist die erste WM, die von drei Nationen gemeinsam ausgerichtet wird, und zugleich die erste mit 48 Mannschaften und letztendlich insgesamt 104 Spielen. Viel Arbeit also, vor allem für den deutschen Sportartikelhersteller adidas, der nicht nur den offiziellen Spielball stellt, sondern auch 14 Nationalmannschaften ausrüstet (u.a. Deutschland, Argentinien und Spanien). Für Anleger stellt sich allerdings die Frage, inwieweit sich diese Führungsrolle auch in der Geschäftsentwicklung niederschlagen wird. Nachdem der Konzern im Geschäftsjahr 2025 einen Rekordumsatz erreicht hatte, startete er auch mit Zuwächsen ins neue Jahr. Umsatz und Gewinn legten im ersten Quartal zweistellig zu, die Marge konnte ebenfalls in den zweistelligen Bereich gehievt werden. Der Vorstand bestätigte zudem die Prognose für das Gesamtjahr. Für 2026 erwartet adidas einen währungsbereinigten Umsatzanstieg im hohen einstelligen Prozentbereich und sieht sich damit weiter auf Rekordkurs.

Fazit: Große Sportereignisse treiben traditionell die Trikotverkäufe und die weltweite Markenpräsenz an. Das dürfte sich auch bei adidas in den Geschäftszahlen widerspiegeln. Dieses Jahr dürfte das bisherige Rekordjahr 2025 sogar noch überflügeln. Wir sind gespannt, welches Team und welcher Ausrüster die WM 2026 gewinnen wird. Wenn Sie Deutschland ganz fest die Daumen drücken, ist das voll im Sinne der IAC-Strategie.